Franziska Göbke - Ani Briska 

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2019-03-09

Die Traumreise

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[font=Roboto Mono]1. Die Traumreise[/font]

[font=Roboto Mono]**Hinweis**
Hierbei handelt es sich um eine Geschichte, in Form einer Fantasiereise. Mitmachen ist unbedingt erforderlich, denn ansonsten bleibt es ein Text ohne Reiz :-) In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß. [/font]

[font=Roboto Mono]Stell dir vor, du liegst auf einer Chaiselounge, die direkt vor der großen Fensterfront deines Hauses steht. Es ist der perfekte Platz für dich. Der Ort, der die meiste Ruhe ausstrahlt. Aber du sitzt auch oftmals dort, um dich an der Schnelllebigkeit der Stadt zu erfreuen. Das perfekte Plätzchen Erde. Ein Fleck, um in Träumen zu versinken. Wie sehen diese aus? Und was passiert, wenn ich sie beeinflusse?[/font]
[font=Roboto Mono]Du bist allein. Es ist Samstag. Du bist müde von der langen Arbeitswoche. Gestresst vom Alltag. Lediglich mit einer leichten Hose und einem losen Top hast du es dir gemütlich gemacht. Die kleinen Kissen schmiegen sich an deinen Rücken und betten deinen Kopf bequem. Es ist angenehm warm und ein leichter Duft von Lavendel liegt in der Luft. Der Geruch beruhigt dich und entspannt deine Glieder. Durch das geöffnete Fenster des Nebenzimmers kannst du das Leben hören. Nur leicht, sodass es dich nicht beeinflusst. Dein Atem wird immer ruhiger und auch dein Puls geht langsamer. Du fällst in einen Zustand vollkommener Entspanntheit.[/font]

[font=Roboto Mono]In der Ferne hörst du einen Wasserfall rauschen. Der Lavendelduft ist verschwunden. Lediglich das frische Gras und die feuchte Luft benebeln deine Sinne. Es zieht dich immer mehr in Richtung des Wassers. Halme kitzeln an deinen nackten Zehen. Ein leichter Windhauch wirbelt durch dein lockeres Gewand. Sonnenstrahlen dringen auf deine Haut und wärmen sie angenehm. So glücklich und losgelöst hast du dich lang nicht mehr gefühlt. 
Du gehst weiter und siehst dir die hohen Bäume an, die geradewegs in den Himmel zu wachsen scheinen. Ihre Blätter sind grün und bewegen sich im Wind. Sie tanzen mit dir, als wollten sie dir zeigen, wie schön sie es finden, das du heute hier bist. Über die kleine Anhöhe kannst du bereits den Wasserfall sehen und die Kaskaden, die das Wasser verursacht, sobald es vom Boden gestoppt wird. 
Die letzten Schritte fallen dir erstaunlich leicht. Nun kannst du direkt auf einen kleinen See blicken, der türkis schimmert. Aber es ist nicht das einzige, was deine Aufmerksamkeit erhascht. Nein. Es ist der Mann, der inmitten des Wassers seine Kreise zieht. Du schluckst und möchtest wegsehen. Es gehört sich nicht jemanden zu beobachten, insbesondere dann nicht, wenn er nackt ist. Doch kannst du es? Kannst du wegsehen? Der Mann scheint das perfekte Ebenbild dessen zu sein, was du dir in deinen Träumen ersehnst. Ist er groß? Gut gebaut? Hat er gebräunte Haut oder vielleicht Tattoos? Sind seine Haare lang oder kurz? Blaue oder braune Augen? Sieh in dich hinein, fang das Bild deines Traumprinzen ein und verfrachte ihn direkt in den See. [/font]

[font=Roboto Mono]
Dein Herz schlägt unaufhörlich schnell. Blut dröhnt in deinen Ohren, lauter als der Wasserfall. Du willst gehen, um der unangenehmen Situation zu entfliehen. Aber du tust es nicht. Du starrst den Fremden an und hoffst, dass er dich entdeckt. Und dann? 
Als hättest du diesen Gedanken laut ausgesprochen und über die Lagune geschrien, wandert sein Blick zu dir. Er ist nicht überrascht, denn er lächelt und schwimmt an den Rand. Mit Leichtigkeit stemmt er sich aus dem Wasser. In Kaskaden läuft es ihm über den Körper. Kannst du sehen, wie Tropfen für Tropfen über seine Haut rinnen? Mit den Zähnen beißt du dir auf die Lippen und hoffst dem starken Ziehen zu entkommen, das sich unweigerlich in deinem Bauch breit gemacht hat. 
Der Fremde hat dich beinahe erreicht. Sein Lächeln verstärkt sich, beinahe so, wie das pulsieren zwischen deinen Lenden. Fühlst du es? Diesen heißen und brennenden Punkt zwischen deinen Schenkeln? Kämpf nicht dagegen an und lass es gewähren. Genieß den Moment. Genieß das hier und jetzt. 
Deine Augen schließen sich wie von selbst. Du hörst in dich hinein und wartest. Auf den Moment, an dem sich zwei starke Arme um deinen Körper schlingen und du an eine starke Männerbrust gepresst wirst. Durch das Kleid spürst du die Hitze, die von ihm ausgeht. Du fühlst, wie sein Kopf sich senkt und weiche Lippen sich auf deine pressen. Kannst du es dir vorstellen? Die leichte, sanfte Bewegung? Oder ist sie stürmisch und nimmt dich vollkommen in ihren Besitz? 
Deine Hände gehen auf Wanderschaft. Was werden sie finden? Die Täler und Berge seiner ausgeprägten Muskeln? Die weiche Haut oder die unzähligen Haare auf seiner Brust? Versuch es an deinen Fingerspitzen zu fühlen. Das ist dein Moment. Dein Augenblick. All deine Wünsche münden in dieser Begegnung. 
Fühlst du seinen Atem auf deinem Gesicht? Spürst du seine Hände, wie sie, von der Hüfte aufwärst, dein Kleid nach oben schieben? Es ist schwer, sich auf alles zu konzentrieren. Doch ich möchte, dass du genau das tust. Jede Kleinigkeit verstärkt sich, sodass du sie bewusster wahrnehmen kannst. Nimm dir den Augenblick und erlebe es. Wie geht es deiner Atmung, deinem Herz? Was macht der Druck zwischen deinen Beinen? Wünscht du dir nicht, er würde ihn endlich lindern? 
Seine Hände schieben deinen Slip beiseite und du spreizt ihm bereitwillig die Beine. Wie magst du es? Zärtlich und langsam? Streichelt er lediglich über deine Schamlippen und lässt sich Zeit? Oder wünscht du dir, dass er ungestüm seinen Daumen auf deinen Kitzler presst? Das ist dein Moment und niemand wird dich für deine Fantasie verurteilen, denn nur du allein weißt, was an dem kleinen See geschieht. Niemand wird dich stören. Es gibt keinerlei schlechtes Gewissen oder Reue. 
Immer tiefer zieht er dich in seinen Strudel. Und du, du lässt ihn gewähren. Es ist, als würde er all deine Träume und Fantasien kennen. Er trifft es auf den Punkt. Er hat keine Fehler und wird keine machen. 
Gibst du dich damit zufrieden, dass er dich im Stehen fingert oder sehnst du dich danach von ihm ins weiche Gras gedrückt zu werden? Wonach gierst du? Danach, dass seine Zunge dich berührt? Oder nach seiner Männlichkeit? Willst du es weich? Brauchst du es hart? Schließ deine Augen. Leg den Kopf in den Nacken. Lass es wie einen Film vor deinem inneren Augen ablaufen.[/font]

[font=Roboto Mono]Was sich auf der Lichtung mit dem kleinen See und dem Wasserfall auch abgespielt haben mag, das weißt nur du allein. 
Du öffnest die Augen und siehst den Mann an. Saugst sein Bild regelrecht in dich auf, bevor du spürst, dass es dich zurück in die Wirklichkeit zieht. Du kannst nicht bei ihm bleiben, aber du kannst jederzeit zurückkehren, wenn du es willst. Niemand wird dich daran hindern. Niemand wird dich verurteilen. Und niemand wird es je erfahren.[/font]

[font=Roboto Mono]Langsam kehrst du in das Zimmer zurück. Zurück auf die weichen Polster des Sofas. Du atmest tief und entspannst. Genießt die Ruhe, die allmählich vom Alltagslärm überdeckt wird, bis sie gänzlich verschwindet. 
Stück für Stück kommst du zurück in die Realität. Es geht dir gut, denn du konntest einen Teil deines Stresses zurücklassen. 
Voller neuer Energie schlägst du die Decke zurück und stehst auf.[/font]

Admin - 18:31:51 @ Allgemein | Kommentar hinzufügen






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